Wintergarten


Derweil Prinz Frühling im Garten nur zögerlich seinen Einzug hält, warten im Wintergarten eine Überraschung nach der anderen:

Diese herrlichen Zwillinge wachsen aus nur einem einzigen Blütenkelch heraus …

Eine Seltenheit auch diese cremefarbenen Blüten in unseren Gefilden, aufgeblüht knapp nach minus 12 Grad Celsius Nächten!

Bescheidenheit ist eine Zierde.

Last but not least! Meine selbst gezüchtete Baby-Ananas bekommt ein Baby. Jippie, die Freude ihrer Ziehmutter Holda ist enorm 😊

In einem Abstand von jeweils 14 Tagen liebevoll geknipst, seht ihr die dunkellila Blütenspitzen? Ich wusste gar nicht, dass Ananasse so unglaublich hübsch blühen…

Jetzt fehlt nur noch das Blütenreich im Garten.

Liebe Grüsse, eure Holda Stern – heute sehr beschwingt

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Frohe Ostern …


… mal in die Runde! Ich bekam heute morgen urplötzlich und völlig unerwartet Blumenweh 😉

Mein Schmartfon hat tolle Eigenschaften, zum Beispiel malt es völlig ohne mein künstlerisches Zutun solche Bilder:

Dieses Resultat hat mich sogar ins Staunen gebracht, jetzt darf es sogar ein Weilchen meinen Startbildschirm beglücken. Ich wünsche euch allen ein frohes Osterfest.

Wie haben wir das früher in den Poesiealben geschrieben?

HAB SONNE IM HERZEN, OB’S STÜRMT ODER SCHNEIT. OB DIE ERDE VOLL FRIEDEN, OB DIE ERDE VOLL STREIT.

Alles Liebe, eure Holda Stern – Sabina

La Gomera


Eine Insel, die ich schon seit längerem besuchen wollte. Mitte Februar war es soweit. Leider erwischten wir die ärgsten 2 Wochen des gesamten Winters. Sturm, heftiger Regen, eisige Kälte verhinderten etliche Ausflüge in die Anhöhen. Glücklicherweise bekamen wir am Meeresrand nicht soviel davon mit, lediglich etwas Regen und kühlere Temperaturen als man es gemeinhin von den Kanaren kennt.

Für die „kühleren“ Temperaturen war ich persönlich allerdings dankbar. An einem der besseren Tage war mir die Sonne nachmittags schon zu heiß und habe mich in den Innenbereich verzogen bis zur Yogastunde.

Da wir also weitgehend auf die Tagesausflüge in die Berge verzichtet haben, kamen die geführten Wanderungen in der nahen Umgebung des Hotels gerade recht. Es gab Lehrreiches über die Bananenplantagen und deren Geschichte zu entdecken, weiterhin einen botanischen Rundgang im Garten und einen Bio-Garten. Insgesamt habe ich auf diese Weise viel über die Insel und ihren Werdegang gelernt. Hinzu kamen noch zwei Tagesausflüge mit Wanderungen – unter anderem in den märchenhaften Lorbeerwald -, die wir zum Teil zitternd und leicht frierend, heldenhaft über glitschige Pfade schlitternd, überstanden haben.

Auch ist die Insel seit einiger Zeit touristenüberlaufen. Eine Sache, über die ich nicht informiert war, denn sonst hätte ich mich wahrscheinlich doch fern gehalten. Das Personal des Hotels selbst war eindeutig überfordert mit dem Ansturm, da müssten auch die Hotelchefs sich einmal Gedanken machen, ob es denn wirklich notwendig ist, soviele Buchungen zu gestatten. Beziehungsweise sollte zusätzliches Personal eingestellt werden!

Zurück zur Insel selbst und damit zu einigen Bildaufnahmen und zu einem Acrylbild, das schon voriges Frühjahr begonnen wurde und inspiriert durch die gomerische Landschaft endlich glücklich fertiggestellt wurde.

Blühende Gärten

So paradiesisch präsentiert sich der Garten!

 

Gomerischer Kämpfer. Ein Wächter des Lorbeerwaldes vielleicht?

 

Seltsame Giraffen …

 

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Einblick in einen der vielen „Barrancos“. Barrancos sind die zerklüfteten Talschluchten, die von der Mitte der Insel ausgehend sich in die Tiefe schlängeln, bis zum Meer. Reißende Bäche, entstanden durch die Regenfälle auf des Berges Höhen, haben diese Barrancos gebildet. Die Terrassen, die der achtsame Wanderer unschwer erkennen kann, stammen jedoch von alten Plantagen, sind also durch Menschenhand angelegt.

 

Hier ist nun die malerische Zusammenfassung meiner Inselerlebnisse – Den Regen und den Sturm habe ich natürlich außen vor gelassen 🙂

 

Sommer in den Barrancos

 

So, und nun hoffe ich, dass das Frühjahr auch hier bald Einzug hält! Noch zweimal schlafen …

Liebe Grüße an meine lieben BlogfreundInnen und LeserInnen, eure Holda Stern – Sabina

 

 

Red Robin – Rotkehlchen


Diesen Glücksboten – so sagt es uns die englische Tradition – wollte ich zu Weihnachten in die gute Stube bringen. Sein winziges Körperchen hat mich jedoch vor einigen Herausforderungen gestellt. Das, obwohl ich ein kleines Vintagebildchen zum Vorbild hatte.

Nun freut sich das Vöglein, dass es endlich seine Aufgabe als Glücksbote wahrnehmen kann!

In dem Sinne: Möge es all meinen Lesern und Leserinnen Glück bringen! Liebe Grüße von eurer Holda Stern

MALLORCA


Wochenlang grauer Himmel, dann wieder Regen wie aus Eimern geschüttet, da schaue ich mir gern sonnige Urlaubserinnerungen an … wie zum Beispiel die aus dem vorigen Herbsturlaub, kurz, jedoch wohltuend an Leib und Seele. Nicht nur wegen der täglichen Yogakurse oder der Möglichkeit aus den vielen Speisen sich das Leckerste und gleichzeitig wirklich Gesunde herauszupicken:
Abends Fisch und viiiieeel Gemüse. Ein Gläschen Rotwein: Noblesse oblige 🙂  Als Belohnung ein kleines, feines Dessert. Den letzten Kaffee des Tages an der Bar: Sweet as an angel. Black as devil. Hot as hell.
Morgens ein Vollkornbrötchen oder eine Scheibe Schwarzbrot, Obst (beides wie zu Hause), sowie eine Art Frischkäse wie ihn (anscheinend) nur die Spanier kennen. Kaffee? Naja, geht so. Da kann man noch dran arbeiten … immerhin, durchaus trinkbar.

Ein Mallorca-Urlaub hat einiges mehr zu bieten!

Spaziergänge und Wanderungen entlang der Kliffs oder im nahegelegenen Naturpark (bei Portopetro):

Portopetro

Faszinierendes Blau … unwirklich … wie aus einer anderen Welt … ich muss mich kneifen und mir sagen: Dieses Blau ist irdisch!

 

 

Begeistert war ich vom „Botanicactus“, ein botanischer Garten à la Mallorca. Hier seht ihr einige Prachtexemplare der ehrwürdigen Olivenbäume und der Kakteen:

Botanicactus

Baumgesicht … mit Geweih?

Botanicactus

Olivenbaumgeist …

Botanicactus

Die Haut der wehrhaften Giganten …

Botanicactus

Verlockende Frucht

 

 

„La Palma“ wollte ich dieses Mal erkunden, vor allem einmal die Kathedrale sehen, von deren Mandala-Rosettenfenstern soviel erzählt wird. Tatsächlich sind die Farben eine Wucht. Klares Gelb gepaart mir leidenschaftlichem Rot. Blau und Grün, allesamt klare Farbnuancen, die tatsächlich ein besonderes Licht erzeugen. Anders als in den westeuropäischen Kathedralen, deren Rosetten eher ein gedecktes Licht abstrahlen.

La Palma Kathedrale

 

Das Muster erinnerte mich sogleich an das Symbol der „Blume des Lebens“. Ich war erstaunt, es in einer Kathedrale wiederzufinden. Wobei … es gibt etliche Bücher, die sogenannten heidnischen Mustern in christlichen Kathedralen nachgehen … es dürfte mich also nicht mehr wundern …

 

Das nächste Bild zeigt euch einen besonders lauschigen Ort … da würde ich heute liebend gern sitzen und verweilen … es ist dort so still …

Portopetro

„Am Brunnen sitze und spinne ich, und keiner hat mich lieb“ Wer von euch kennt dieses Lied, das die Goldmarie am Brunnen singt? Später springt sie, auf der Suche nach ihrer Spindel, hinein und begegnet nach einiger Zeit der guten Frau Holle … nun wisst ihr, warum mich dieser Ort hier so berührt …

 

Zu guter Letzt ein besonderer Ausschnitt aus dem Hause Miro. Dort hat er viele Jahre gelebt und gemalt und geträumt … seine Bilder kennt die Welt zur Genüge, ob jedoch die vielen Besucher dieses Kleinod an seiner Türschwelle entdecken?

Miro La Palma

Die Botschaft von Weihnachten auch für den ermatteten Esel oder das müde Pferd, das hier vorläufig angebunden wurde, bevor es in den Stall gebracht wurde …

 

Mit dieser (nach)weihnachtlichen Impression möchte ich den Eintrag hier beenden. Noch brennen bei mir die Adventskerzen, die erste wird wohl in einer Woche abgebrannt sein … jedes Mal, wenn ich sie anzünde, denke ich an die diesjährige schöne Weihnachtszeit zurück. Gut, wenn wir ein wenig von diesem Gefühl in den Frühling hinüberretten können!

In diesem Sinne alles Liebe von eurer Holda Stern

Mystery Blogger Award


mystery blogger award beitragsbild

An erster Stelle möchte ich mich bedanken : Bei meiner lieben Blog- und Gartenfreundin, deren Blogs ich immer wieder lese und Bild und Text genieße:  gartenkuss 

Danke, dass du an mich gedacht hast!  Liebe gartenkuss, ich erlaube mir, die Regeln, die im Beitrag eingestellt werden sollen, aus deinem Blog zu übernehmen, da du sie so trefflich erklärt hast:

Die Idee zum Mystery Blogger Award stammt von der Bloggerin Okoto Oke Enigma. Klickt den Link an, so könnt Ihr alles über den Mystery Blogger Award im Originaltext nachlesen.

 

The Rules of the Award

  • Put the award logo/image on your blog.
    Stelle das Logo in deinen Blogbeitrag.
  • List the rules.
    Liste die Regeln auf.
  • Thank whoever nominated you and provide a link to their blog.
    Danke der Person, die dich nominiert hat, und füge einen Link zu ihrem Blog bei.
  • Mention the creator of the award and provide a link as well.
    Nenne die Urheberin des Awards und füge ebenfalls einen Link bei.
  • Tell your readers 3 things about yourself.
    Erzähle den Lesern drei (geheime) Dinge über dich.
  • Answer the 5 questions posed by the person which has nominated you.
    Beantworte die 5 Fragen, die dir von der Person, die dich nominiert hat, gestellt wurden.
  • You have to nominate 10–20 people.
    Nominiere 10 bis 20 Personen.
  • Notify your nominees by commenting on their blog.
    Informiere die Nominierten, indem du in ihrem Blog kommentierst.
  • Ask your nominees any 5 questions of your choice; with one weird or funny question (specify)
    Stelle den Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte seltsam oder lustig sein.
  • Share a link to your best post(s).
    Teile einen Link zu deinen besten Posts.

 

Und nun eins nach dem andern:

 

Drei geheime Dinge? Das finde ich lustig, denn, wenn ich sie erzähle, sind sie nicht mehr geheim  🙂

Nun gut, mal überlegen, hin und her … was könnten andere noch nicht von mir wissen … zum Beispiel, dass ich vor gefühlten hundert Jahren Latein und Altgriechisch gelernt habe … zweitens, dass ich das in einem zweiten Leben garantiert nicht mehr tun würde … und drittens …  Modedesignerin wollte ich mal werden, doch zunächst wollte ich zur Armee und dann Pfarrerin, letzteres ging bei den Katholiken leider nicht, ich bin bis heute deswegen protestierender Katholik, weil die Frauen nach wie vor nicht zur Genüge geachtet werden!

 

5 Fragen beantworten:

  1. Gibt es jemanden, den du als deinen Seelenverwandten bezeichnen würdest? Mmmmmh … vor vielen Jahren hatte ich einen Arbeitskollegen, wir organisierten eine Spielplatzanimation, da hatte ich dieses Gefühl zu hundertprozent!
  2. Was ist für dich ein kleiner Glücksmoment? Frühmorgens, im Sommer, Yoga im Garten!

  3. Stell dir vor, deine Reise geht ans andere Ende der Welt. Welche 5 Dinge dürfen auf keinen Fall in deinem Reisegepäck fehlen? Zahnkaugummi, kalter Tee oder Wasser, Erfrischungstuch,  Yogamatte, Malutensilien (okay, dann sind wir über 5)

  4. Magst du Bücher lieber aus Papier oder bevorzugst du E-Book-Reader? Bücher aus Papier

  5. Noch eine Idee? Noch etwas Geheimes? Ich liiiiiieeeebe Weihnachtsstollen mit Marzipan und Printen!

 

 

Nominiere 10 – 20 Personen:

Habe ich überhaupt soviele BlogfreundInnen hier bei wordpress? Ich bin eher der Typ, lieber wenige, dann aber gute Freunde, als eine Unmenge Freunde, denen ich doch nie hier in den Kommentaren zu meinen Beiträgen begegnete.

Jedoch durch die Nominierung schaut vielleicht der ein oder andere von euch Lesern auch mal dort vorbei (falls ihr nicht schon da wart). Die Nominierung verstehe ich insofern auch als ein bisschen „Werbung“ für gute Blogs.

 

Nun, gartenkuss kann ich nicht mehr nominieren, da sie bereits einen Award erhalten hat.  Von mir bekäme sie ihn gleich nochmal!

Ein mir lieb gewordener Blogfreund ist reiner

Ein guter, stimmungsvoller Blog ist der von richardhorn1963

Seine Fotos sind nahezu genial: gerhard reimann

Last but not least, lese ich des öfteren die besonderen Beiträge von Achim

 

Bitte, ihr lieben Blogfreunde, fühlt euch durch meine Nominierung nicht bedrängt, sondern versteht sie als aufrichtiges Kompliment an euch und euren Blog.

 

Hier meine fünf Fragen an euch:

  1. Würdet ihr gerne als Mensch wiedergeboren werden?
  2. Wenn man auf den Mond oder einen andern Planeten auswandern könnte, würdet ihr das tun?
  3. Wo würdet ihr am liebsten leben: In der Stadt oder auf dem Land?
  4. Was ist euer liebstes Bildmotiv? (gemalt oder Foto)
  5. „Weniger ist mehr“: Wie seht ihr das?

 

Meine besten Posts:

Tja, keine Ahnung … ich schreibe höchstens einen Beitrag pro Monat: Ich schreibe nur dann einen Beitrag, wenn mir die Sache oder das Thema wirklich gefällt oder am Herzen liegt. So gesehen gefällt mir jeder einzelne Beitrag in meinem Blog, denn alle sind wohl überlegt und nicht einfach so dahingeschrieben …

Ich kommentiere zwar wöchentlich bei einigen lieben BlogfreundInnen, das nimmt mir jedoch die Zeit selbst einen Beitrag zu schreiben … finde ich nicht schlimm. Hauptsache, es findet ein guter Austausch statt.

Vielleicht könnt ihr, liebe BlogleserInnen, mir da einen Tipp geben?

 

So! Geschafft! Nun bleibt mir noch die lieben nominierten Blogfreunde anzuschreiben, wird sehr bald gemacht!

 

Liebe sonntägliche Grüße von Eurer Holda Stern – Sabina

 

 

 

Kurioses aus North Wales: Das Dorf mit dem längsten Namen der Welt …


… zumindest wird es so erzählt! Den Touristenscharen macht es Spaß und den Geschäftsleuten wohl auch.

Zwischen Zugbahnhof und einem riesigen Shop befindet sich ein großer Platz für die Touristenbusse, die im Laufe des Tages Hunderte von Schaulustigen herankarren. Ähm, ich habe sie nicht gezählt  😉

Genaugenommen gibt es nicht wirklich viel zu sehen. Ein Geniestreich desjenigen, der diesen Namen erfunden hat. Denn dieser längste Name der Welt wurde tatsächlich eigens für das Dorf erfunden,  um es zu beleben … gelungen!

Hier zunächst der Bahnhof, anschließend das Schild am riesigen Shop:

Bahnhof im Dorf mit dem längstem Namen (North Wales)

Man stelle sich nur vor, man müsste ein Zugticket hin zu diesem Bahnhof kaufen …

 

Shop

Auch die englische Übersetzung fordert einiges an Konzentrationsvermögen!

 

Habt eine gute Woche, liebe Grüße von eurer Holda Stern!

WALES


Weites, wunderbares Wales

Nachdem wir voriges Jahr die Yorkshire Moors erkundet und im Jahr davor Schottland bereist haben, zog es uns nunmehr Richtung Wales, in den äußersten Norden, hart an der Grenze zu Anglesey.  Snowdonias Berge thronten erhaben in der Ferne.
Mit der Dampflok ging es an einem Tag hinauf zur Spitze des höchsten Berges, Snowdon, 1085 m hoch. Leider war die Spitze selbst in Wolken gehüllt. Der Sturm peitschte uns den Regen ins Gesicht, als wir oben ankamen. Meine Männer sind gleich den fünfminütigen Bergpfad zur Spitze hinaufgeklettert, während ich in dem großzügig bemessenen Shop einen heißen Kaffee genossen habe. Mein Becher war allerdings noch nicht zur Gänze leer, als der Regen sich einen Moment verzog. Ich beschloss, doch noch hinaufzusteigen gemeinsam mit meinem jüngsten, jedoch schon erwachsenen Sohn. Es blieb noch eine Viertelstunde Zeit bis zur Abfahrt, wir mussten uns eilen.

Der Sturm war nach wie vor heftig. Es war schon ein Stückchen Akrobatik vonnöten, um einhändig den schmalen, nassen Bergpfad hinauf und wieder hinab zu klettern, nun ja, eher kriechen, sich vorwärts kämpfen. Aber der Becher Kaffee wärmte die jeweils freie Hand. Das machte das Ganze weitaus angenehmer.

Zudem bin ich das Klettern auf schmalem Grat gewöhnt, –  wenngleich in meiner Kindheit die Felswand unter uns nur cirka drei Meter hoch war.  Als Kinder liebten wir es in einem stillgelegten Steinbruch zu klettern, natürlich war es verboten, dennoch hat dieses „Training“ mir vor Jahren das Leben gerettet, als wir im Schwarzwald einen schmalen Pfad entlang eines Abgrundes entlang wandern mussten. Dieser Pfad gab plötzlich unter mir nach, und ich baumelte erstmal zwischen Himmel und Erde.  Alles halb so wild für mich. Ich war schon immer schwer zu beeindrucken.  🙂

Mit einem Siegergefühl und pünktlich wie eine Eins kam ich nach kurzer Zeit wieder beim wartenden Zug an, noch den letzten Schluck Kaffee, und schon ging es wieder talwärts in die sonnenbeschienene Ebene am Fuße des Snowdon hinab.

 

Natürlich haben wir nicht nur Abenteuerurlaub gemacht. Im Grunde waren die zwei Wochen eher beschaulich und lehrreich.

Auf dem Programm standen etliche Gärten, mittelalterliche Städtchen und ehrwürdige Burgen und Schlösser:

Gleich bei Ankunft mit der Fähre mein geliebter „Beth Chatto“ Garten, anschließend auf der Durchreise „Stratford Upon Avon“ (Geburtsort Shakespeare’s – das hochmodern inszenierte Theaterstück am Abend hatte es in sich – blutrünstig – ein amerikanischer Actionfilm bietet weniger Tote!).
In North Wales selbst besuchten wir die Burgen Beaumaris, Conwy und Caernafon, die Kentwell Hall und noch ein Plas, deren Namen ich leider vergessen habe. Einige Gärtnereien bieten außer kleinen Blumenparks auch noch Kaffee und Kuchen.

Parks und Gärten mit den dazugehörigen Gutshäusern oder Schlössern gibt es hier an jeder Ecke, ich nenne hier mal zwei: Der „Bodnant Garden“ ist der Größte, heißt es, aber der „Hidden Garden“ war in meinen Augen der Schönste.

Dann gibt es natürlich noch das Dorf mit dem längsten Namen der Welt. Mehr braucht es nicht, um berühmt zu werden und Touristen anzuziehen. Dazu mehr im nächsten Beitrag.

So, nun ist es Zeit für einige Bilder. Ich möchte euch hier die Aufnahmen vorstellen, die ich selbst am Schönsten empfinde.

Liebe Grüße, eure Holda Stern – Sabina

 

Landkarte Wales

CYMRU – Wales – Das Wahrzeichen des Roten Drachens

Beaumaris

Beaumaris – Erhaben und stolz

Blattstruktur

Blattstrukturen, die mein Malerherz höher schlagen lassen

Bodnant gardens

Grün in Grün – herrlich, diese Komposition!

Bodnant Gardens' Roses and Mountains Snowdonia

Sehnsucht pur – Rote und weiße Rosen und in der Ferne die Snowdonia-Berge

Bodnant Gardens, Widerspiegelung in Blau

Widerspiegelung in Blau – dieses Motiv hat mich tief berührt – pures Glück es sehen zu dürfen.

Conwy, Wales Jammernde Möwe

Auf den Zinnen der Conwy Burg jammerte eine junge Möwe, wagte nicht sich dem Wind preiszugeben …

Hexe im Wald Essex

Hexhex! Vielleicht sehe ich so in einigen hundert Jahren aus, hihihi …

Hidden Gardens, Wales, Tellerhortensie

Fragile Schönheit …

Hidden Gardens, Wales

Verborgener Brunnen in den „Hidden Gardens“ … ein wahrhaft romantisches Schauspiel

Rattenfänger von Hameln auf Englische Art

Rattenfänger von Hameln auf Englische Art

rote Malve Wales

Tiefrote Malven, ist das möglich?

Kentwell Hall, Wales

Stilleben in Kentwell Hall … beschaulich