Saargemünd – Sarreguemines


Ein Tagesausflug brachte uns gestern nach Saargemünd in Frankreich, dort selbst Sarreguemines genannt.

Ab 1870 bis 2007 existierte dort eine große Porzellan- und Keramikmanufaktur. Wie so viele Qualitätshäuser musste sie schließen.

Übrig bleiben zwei lehrreiche, gut hergerichtete Museen sowie ein anliegender Garten, der im wahrsten Sinne des Wortes aus einem Scherbenhaufen erwachsen ist.

Ich habe euch gerne einige Fotos mitgebracht und zeige euch hier die Schmankerl … ach, im Übrigen gibt es dort einige wirklich gute Restaurants, falls jemand sich mal dorthin verirrt.

Mit lieben Grüßen, eure Holda Stern

N.B. Die vorletzte Vase war übrigens mein Favorit!

Werbeanzeigen

BLUTMOND


Heute kurz vor 6 Uhr morgens … so hat ihn mein Smartphone- Auge gesehen … eine Offenbarung, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist … da fällt mir spontan der ungläubige Thomas ein …

Liebe Grüße von Holda Stern aus dem Saarland

MALLORCA


Wochenlang grauer Himmel, dann wieder Regen wie aus Eimern geschüttet, da schaue ich mir gern sonnige Urlaubserinnerungen an … wie zum Beispiel die aus dem vorigen Herbsturlaub, kurz, jedoch wohltuend an Leib und Seele. Nicht nur wegen der täglichen Yogakurse oder der Möglichkeit aus den vielen Speisen sich das Leckerste und gleichzeitig wirklich Gesunde herauszupicken:
Abends Fisch und viiiieeel Gemüse. Ein Gläschen Rotwein: Noblesse oblige 🙂  Als Belohnung ein kleines, feines Dessert. Den letzten Kaffee des Tages an der Bar: Sweet as an angel. Black as devil. Hot as hell.
Morgens ein Vollkornbrötchen oder eine Scheibe Schwarzbrot, Obst (beides wie zu Hause), sowie eine Art Frischkäse wie ihn (anscheinend) nur die Spanier kennen. Kaffee? Naja, geht so. Da kann man noch dran arbeiten … immerhin, durchaus trinkbar.

Ein Mallorca-Urlaub hat einiges mehr zu bieten!

Spaziergänge und Wanderungen entlang der Kliffs oder im nahegelegenen Naturpark (bei Portopetro):

Portopetro
Faszinierendes Blau … unwirklich … wie aus einer anderen Welt … ich muss mich kneifen und mir sagen: Dieses Blau ist irdisch!

 

 

Begeistert war ich vom „Botanicactus“, ein botanischer Garten à la Mallorca. Hier seht ihr einige Prachtexemplare der ehrwürdigen Olivenbäume und der Kakteen:

Botanicactus
Baumgesicht … mit Geweih?

Botanicactus
Olivenbaumgeist …

Botanicactus
Die Haut der wehrhaften Giganten …

Botanicactus
Verlockende Frucht

 

 

„La Palma“ wollte ich dieses Mal erkunden, vor allem einmal die Kathedrale sehen, von deren Mandala-Rosettenfenstern soviel erzählt wird. Tatsächlich sind die Farben eine Wucht. Klares Gelb gepaart mir leidenschaftlichem Rot. Blau und Grün, allesamt klare Farbnuancen, die tatsächlich ein besonderes Licht erzeugen. Anders als in den westeuropäischen Kathedralen, deren Rosetten eher ein gedecktes Licht abstrahlen.

La Palma Kathedrale

 

Das Muster erinnerte mich sogleich an das Symbol der „Blume des Lebens“. Ich war erstaunt, es in einer Kathedrale wiederzufinden. Wobei … es gibt etliche Bücher, die sogenannten heidnischen Mustern in christlichen Kathedralen nachgehen … es dürfte mich also nicht mehr wundern …

 

Das nächste Bild zeigt euch einen besonders lauschigen Ort … da würde ich heute liebend gern sitzen und verweilen … es ist dort so still …

Portopetro
„Am Brunnen sitze und spinne ich, und keiner hat mich lieb“ Wer von euch kennt dieses Lied, das die Goldmarie am Brunnen singt? Später springt sie, auf der Suche nach ihrer Spindel, hinein und begegnet nach einiger Zeit der guten Frau Holle … nun wisst ihr, warum mich dieser Ort hier so berührt …

 

Zu guter Letzt ein besonderer Ausschnitt aus dem Hause Miro. Dort hat er viele Jahre gelebt und gemalt und geträumt … seine Bilder kennt die Welt zur Genüge, ob jedoch die vielen Besucher dieses Kleinod an seiner Türschwelle entdecken?

Miro La Palma
Die Botschaft von Weihnachten auch für den ermatteten Esel oder das müde Pferd, das hier vorläufig angebunden wurde, bevor es in den Stall gebracht wurde …

 

Mit dieser (nach)weihnachtlichen Impression möchte ich den Eintrag hier beenden. Noch brennen bei mir die Adventskerzen, die erste wird wohl in einer Woche abgebrannt sein … jedes Mal, wenn ich sie anzünde, denke ich an die diesjährige schöne Weihnachtszeit zurück. Gut, wenn wir ein wenig von diesem Gefühl in den Frühling hinüberretten können!

In diesem Sinne alles Liebe von eurer Holda Stern

Kurioses aus North Wales: Das Dorf mit dem längsten Namen der Welt …


… zumindest wird es so erzählt! Den Touristenscharen macht es Spaß und den Geschäftsleuten wohl auch.

Zwischen Zugbahnhof und einem riesigen Shop befindet sich ein großer Platz für die Touristenbusse, die im Laufe des Tages Hunderte von Schaulustigen herankarren. Ähm, ich habe sie nicht gezählt  😉

Genaugenommen gibt es nicht wirklich viel zu sehen. Ein Geniestreich desjenigen, der diesen Namen erfunden hat. Denn dieser längste Name der Welt wurde tatsächlich eigens für das Dorf erfunden,  um es zu beleben … gelungen!

Hier zunächst der Bahnhof, anschließend das Schild am riesigen Shop:

Bahnhof im Dorf mit dem längstem Namen (North Wales)
Man stelle sich nur vor, man müsste ein Zugticket hin zu diesem Bahnhof kaufen …

 

Shop
Auch die englische Übersetzung fordert einiges an Konzentrationsvermögen!

 

Habt eine gute Woche, liebe Grüße von eurer Holda Stern!