Die Wirklichkeit holt mich ein, …


… jedes Mal, wenn ich mir vornehme nochmal einen Blog zu schreiben. Es gibt soviel zu tun:

Das Unkraut hört nicht auf zu wachsen, Trockenheit der letzten Wochen hin oder her. Kein Pardon. Im Gegensatz zu den knospenden Astern, die sich nur mühsam dazu durchringen dicker und praller zu werden. Gestern hat es einige Kilometer von hier sogar gehagelt. Hier? … Fehlanzeige. Ein paar Tropfen Regen.

Ich habe beschlossen diesen Sommer mehr zu unternehmen. Aquarellkurs besucht. Kreative Schreibwerkstatt mitgemacht. Zwei Führungen in Saarlouis. Heute Abend nehme ich an der Literarischen Sommernacht teil im Städtchen Dillingen. Demnächst einen Vortrag EFT (Emotionen fließen lassen, kurz gefasst) anhören.

Eine Granny-Squares-Häkeljacke fertiggestellt. Farbenfrohe Tunika genäht.

Hin und wieder einen Ausflug am Wochenende: Der neue Aussichtsturm an der Cloef. Toll!

Besuch empfangen und selbst Leute besuchen.

Gartenterrasse planen für eine kleine Yogaecke. Das Häusle putzen, jahaaa, muss leider auch sein. Wenn es so heiß ist, eine wahre Qual, die ich nur, wenn es wirklich muss, auf mich nehme.

Inzwischen habe ich wieder begonnen mit kleinen Radtouren. Mit meinem „Vintage“ Rad kann ich fast nur flache Strecken fahren, aber ich sitze darauf wie eine holländische Königin. 🙂

Alles in allem fühle ich mich wohl, vor allem jetzt, wo es ein wenig kühler geworden ist.

Und damit dieser kleine Blog auch komplett ist, hier noch ein paar Fotos aus unserer Englandwoche. Aus „Aidensfield“, eigentlich Goathland, da wurde meine liebste englische Serie „Heartbeat“ gedreht, die ein Jahrzehnt im BBC zu sehen war. Man kann die Gegend per Dampfzug befahren, in den Mooren wandern. Yorkshire ist eine urige, romantische Gegend. Nicht zu vergessen: Whitby, der Hafen und die Kathedrale. Unschlagbar, diese riesige Ruine.

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Aidensfield nowadays

 

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Whitby Cathedral, diese Ruine ist eine Reise wert!

 

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Last but not least, ein Bild aus dem herrlichen „Beth Chatto Garden“, den ich immer wieder gern besuche, ich wollte es wäre mein Garten …

… und noch etwas Kleines, Feines, Wunderschönes. Das fällt mir gerade ein und passt wunderbar zu diesem „Beth Chatto Garden“. Es war das erste Gedicht, das wir in englischer Sprache lernten. Ich bin der Lehrerin bis heute dankbar dafür!

Who Has Seen the Wind?

Christina Rossetti, 18301894

Who has seen the wind? 
Neither I nor you. 
But when the leaves hang trembling, 
The wind is passing through. 
Who has seen the wind? 
Neither you nor I. 
But when the trees bow down their heads, 
The wind is passing by.

 

Liebe Grüße an Euch alle,

Eure Holda Stern

Märchenhafter Palmengarten …… in Frankfurt am Main!


♥ Gar wunderlich erging es mir im Palmengarten in Frankfurt am Main: Märchen wurden Wirklichkeit. Doch seht selbst und lasst euch überraschen! ♥

blog DSCF5456 Feuervogel
Oh! Hier kommt der „Feuervogel“! Ist sein Schweif nicht prächtig?

 

blog DSCF5460 Schneeweißchen und Rosenrot
Mein Zweitlieblingsmärchen: „Schneeweißchen und Rosenrot“ Wunderschön anzusehen!

 

blog DSCF5467 Froschkönigs Kugel
Ist das des „Froschkönigs“ goldene Kugel?

 

blog DSCF5488 Die drei Federn
Und wer kennt das Grimmsche Märchen: „Die drei Federn“?

 

blog DSCF5491 Das hässliche Entlein
Zugegeben, eine Variation zum Anderschen Märchen „Das hässliche Entlein“, denn dieses wird tatsächlich bald eine hübsche Ente.

 

Der Palmengarten in Frankfurt am Main hat es mir angetan. Überhaupt, diese Stadt gefällt mir: Der alte Stadtkern, die vielen Geschäftsstraßen … Restaurants, Terrassen, der Dom … und nicht zu vergessen die Skyline. Da steh ich davor und staune! All das zusammen genommen bildet eine besondere Atmosphäre. Besonders genossen habe ich den kulinarischen Abend, der auf einer Dachterrasse stattgefunden hat, mit Blick auf die Skyline. Ich hätte dasEssen gar nicht gebraucht. Nur einen bequemen Sitzplatz mit Blick auf die Frankfurter Skyline und das Herz geht auf …

Ich wünsche euch allen ein gutes Wochenende, Sonne im Herzen! Eure Holda Stern

P.S. Und wer errät mein Lieblingsmärchen? (Tipp: Hier ist es nicht dabei.)

Malen mit Fotoprogrammen …


… ist gar nicht so schwer, wenn man lange genug experimentiert. Es macht sogar Spaß! Die Effekte verblüffen mich immer wieder aufs Neue. Wozu brauche ich noch teure Leinwand und Pinsel? Nein, Spaß beiseite. Beides ist inspirierend und tut gut.

Das Tolle ist, dass ich aus jedem noch so gewöhnlichen Motiv etwas Besonderes machen kann. Diesmal haben einige Gartenpflanzen einige Veränderungen erfahren:

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glutorange Hibiskusblüte …

 

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… wird zartblau

 

 

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Frühjahr und Herbst in einem

 

Ach ja, dann war ich noch in Frankfurt am Main, unter anderem im Palmengarten, aber die Fotos muss ich noch inspizieren. Die zeige ich euch später. Vorerst sind zwei sonnige Tage gemeldet, da muss ich doch an die frische Luft sprich Liegestuhl. Meinem Rücken etwas Ruhe spenden. Ob ich das schaffe? Einen Tag nichts tun? Nö, das weiß ich jetzt schon 🙂

 

Hier noch’n kleines Gedicht aus frühen Zeiten, aus einem andern Leben, so komt es mir vor und doch spüre ich es noch in mir …

in einer Bar

eine Bar
in einem Hotel
ich sitz am Tresen
Du neben mir
wir reden über dies und das
gleichgültig was
der Mond geht silbern auf
der Drink schmeckt süßer als je zuvor
Musik klingt leise
der Pianoman spielt einen Slow
wir tanzen
um unser Leben
nur einmal wird es so sein
die Zeit verrinnt
wie Sand
die Uhr tickt unerbittlich weiter
in mir weint etwas
in mir lacht etwas
in mir sehnt etwas
eine Bar
in einem Hotel
ich schau mich um
es war doch
nur
ein Traum

©Holda Stern im Januar 2008

Wenn die Natur tanglet …


… dann schaut das so aus:

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Wenn ich es probiere, dann schaut es so aus:

 

Im ersten Zentangle habe ich die Muster Purk und Vega geübt, sie erinnerten mich spontan an Weihnachten …

Im zweiten Zentangle galt es die bisher gelernten Muster in Variationen zu malen.
Beide Zentangles haben mich mindestens zwei Stunden beschäftigt. Im Übungsbuch wird von einer halben Stunde pro Tag gesprochen. Ich weiß nicht wie ich das schaffen soll, solche Musterbilder so schnell und detailliert zu malen. Aus dem 6 Wochen Kurs wird wohl ein paar Monate Kurs werden. Auch gut. Ich gehe es ruhig und (bed)achtsam an. Zwischendurch habe ich ja auch noch anderes Handwerkliches zu tun 🙂

Liebe Grüße aus dem sonnigen Saarland, eure Holda Stern

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsbotschaft und Jahresende


Das Jahr verabschiedet sich auf leisen Sohlen.
Ich werde mir der fliehenden Zeit bewusst.
Was hilft’s?
Ich lehne mich zurück, lese ein Buch und trinke …
Kaffee!

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Weihnachtshimmel 2015
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Das Jesuskind ist geboren

Jedes Jahr aufs Neue überlege ich mir, was Weihnachten mir dieses Jahr erzählen will. In diesem Jahr kam mir immer wieder das Wort: „Würde“ in den Sinn: Jedes Kind, ja, jedes Lebewesen wird von Geburt an in Würde gekleidet geboren. Ich hoffe, meine goldene Krippendarstellung drückt das ein wenig aus.
Sogar den Hirten habe ich in Gold gefaltet. Ist er denn weniger wert als die Könige? Nein, hier sind alle Figuren gleich würdevoll und gleich wichtig.

Ich hätte am liebsten sogar die Schafe in Gold gefaltet … das Weiß, das an ihren warmen, kuscheligen Wollpelz erinnert, wollte ich dann doch nicht hergeben 🙂

Liebe Grüße, eure Holda Stern

 

Spätsommers Gaben …


Zu Beginn des Sommers im vorigen Jahr säte ich schwarzen Kümmel, den ich in England gekauft hatte, und wurde enttäuscht, denn die Saat keimte nicht.
Doch nun, dieses Jahr im Juli, machte ich eine wunderliche Entdeckung:

Schwarzer Kümmel
Schwarzer Kümmel

Aus diesem dunkelblauen Wunder entstand im Spätsommer ein weiteres Wunder, ein Sternenwunder. Die Natur ist so überraschend schön!

Fruchtstand des schwarzen Kümmels
Fruchtstand des schwarzen Kümmels

Nun hoffe ich, dass die neue Saat nächstes Jahr wieder wunderschön tiefblaue – oder müsste ich lilaschwarze schreiben – Wunderblumen hervorbringt …

Liebe Grüße an alle meine Leser!