La Gomera


Eine Insel, die ich schon seit längerem besuchen wollte. Mitte Februar war es soweit. Leider erwischten wir die ärgsten 2 Wochen des gesamten Winters. Sturm, heftiger Regen, eisige Kälte verhinderten etliche Ausflüge in die Anhöhen. Glücklicherweise bekamen wir am Meeresrand nicht soviel davon mit, lediglich etwas Regen und kühlere Temperaturen als man es gemeinhin von den Kanaren kennt.

Für die „kühleren“ Temperaturen war ich persönlich allerdings dankbar. An einem der besseren Tage war mir die Sonne nachmittags schon zu heiß und habe mich in den Innenbereich verzogen bis zur Yogastunde.

Da wir also weitgehend auf die Tagesausflüge in die Berge verzichtet haben, kamen die geführten Wanderungen in der nahen Umgebung des Hotels gerade recht. Es gab Lehrreiches über die Bananenplantagen und deren Geschichte zu entdecken, weiterhin einen botanischen Rundgang im Garten und einen Bio-Garten. Insgesamt habe ich auf diese Weise viel über die Insel und ihren Werdegang gelernt. Hinzu kamen noch zwei Tagesausflüge mit Wanderungen – unter anderem in den märchenhaften Lorbeerwald -, die wir zum Teil zitternd und leicht frierend, heldenhaft über glitschige Pfade schlitternd, überstanden haben.

Auch ist die Insel seit einiger Zeit touristenüberlaufen. Eine Sache, über die ich nicht informiert war, denn sonst hätte ich mich wahrscheinlich doch fern gehalten. Das Personal des Hotels selbst war eindeutig überfordert mit dem Ansturm, da müssten auch die Hotelchefs sich einmal Gedanken machen, ob es denn wirklich notwendig ist, soviele Buchungen zu gestatten. Beziehungsweise sollte zusätzliches Personal eingestellt werden!

Zurück zur Insel selbst und damit zu einigen Bildaufnahmen und zu einem Acrylbild, das schon voriges Frühjahr begonnen wurde und inspiriert durch die gomerische Landschaft endlich glücklich fertiggestellt wurde.

Blühende Gärten
So paradiesisch präsentiert sich der Garten!

 

Gomerischer Kämpfer. Ein Wächter des Lorbeerwaldes vielleicht?

 

Seltsame Giraffen …

 

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Einblick in einen der vielen „Barrancos“. Barrancos sind die zerklüfteten Talschluchten, die von der Mitte der Insel ausgehend sich in die Tiefe schlängeln, bis zum Meer. Reißende Bäche, entstanden durch die Regenfälle auf des Berges Höhen, haben diese Barrancos gebildet. Die Terrassen, die der achtsame Wanderer unschwer erkennen kann, stammen jedoch von alten Plantagen, sind also durch Menschenhand angelegt.

 

Hier ist nun die malerische Zusammenfassung meiner Inselerlebnisse – Den Regen und den Sturm habe ich natürlich außen vor gelassen 🙂

 

Sommer in den Barrancos

 

So, und nun hoffe ich, dass das Frühjahr auch hier bald Einzug hält! Noch zweimal schlafen …

Liebe Grüße an meine lieben BlogfreundInnen und LeserInnen, eure Holda Stern – Sabina