MALLORCA


Wochenlang grauer Himmel, dann wieder Regen wie aus Eimern geschüttet, da schaue ich mir gern sonnige Urlaubserinnerungen an … wie zum Beispiel die aus dem vorigen Herbsturlaub, kurz, jedoch wohltuend an Leib und Seele. Nicht nur wegen der täglichen Yogakurse oder der Möglichkeit aus den vielen Speisen sich das Leckerste und gleichzeitig wirklich Gesunde herauszupicken:
Abends Fisch und viiiieeel Gemüse. Ein Gläschen Rotwein: Noblesse oblige 🙂  Als Belohnung ein kleines, feines Dessert. Den letzten Kaffee des Tages an der Bar: Sweet as an angel. Black as devil. Hot as hell.
Morgens ein Vollkornbrötchen oder eine Scheibe Schwarzbrot, Obst (beides wie zu Hause), sowie eine Art Frischkäse wie ihn (anscheinend) nur die Spanier kennen. Kaffee? Naja, geht so. Da kann man noch dran arbeiten … immerhin, durchaus trinkbar.

Ein Mallorca-Urlaub hat einiges mehr zu bieten!

Spaziergänge und Wanderungen entlang der Kliffs oder im nahegelegenen Naturpark (bei Portopetro):

Portopetro
Faszinierendes Blau … unwirklich … wie aus einer anderen Welt … ich muss mich kneifen und mir sagen: Dieses Blau ist irdisch!

 

 

Begeistert war ich vom „Botanicactus“, ein botanischer Garten à la Mallorca. Hier seht ihr einige Prachtexemplare der ehrwürdigen Olivenbäume und der Kakteen:

Botanicactus
Baumgesicht … mit Geweih?
Botanicactus
Olivenbaumgeist …
Botanicactus
Die Haut der wehrhaften Giganten …
Botanicactus
Verlockende Frucht

 

 

„La Palma“ wollte ich dieses Mal erkunden, vor allem einmal die Kathedrale sehen, von deren Mandala-Rosettenfenstern soviel erzählt wird. Tatsächlich sind die Farben eine Wucht. Klares Gelb gepaart mir leidenschaftlichem Rot. Blau und Grün, allesamt klare Farbnuancen, die tatsächlich ein besonderes Licht erzeugen. Anders als in den westeuropäischen Kathedralen, deren Rosetten eher ein gedecktes Licht abstrahlen.

La Palma Kathedrale

 

Das Muster erinnerte mich sogleich an das Symbol der „Blume des Lebens“. Ich war erstaunt, es in einer Kathedrale wiederzufinden. Wobei … es gibt etliche Bücher, die sogenannten heidnischen Mustern in christlichen Kathedralen nachgehen … es dürfte mich also nicht mehr wundern …

 

Das nächste Bild zeigt euch einen besonders lauschigen Ort … da würde ich heute liebend gern sitzen und verweilen … es ist dort so still …

Portopetro
„Am Brunnen sitze und spinne ich, und keiner hat mich lieb“ Wer von euch kennt dieses Lied, das die Goldmarie am Brunnen singt? Später springt sie, auf der Suche nach ihrer Spindel, hinein und begegnet nach einiger Zeit der guten Frau Holle … nun wisst ihr, warum mich dieser Ort hier so berührt …

 

Zu guter Letzt ein besonderer Ausschnitt aus dem Hause Miro. Dort hat er viele Jahre gelebt und gemalt und geträumt … seine Bilder kennt die Welt zur Genüge, ob jedoch die vielen Besucher dieses Kleinod an seiner Türschwelle entdecken?

Miro La Palma
Die Botschaft von Weihnachten auch für den ermatteten Esel oder das müde Pferd, das hier vorläufig angebunden wurde, bevor es in den Stall gebracht wurde …

 

Mit dieser (nach)weihnachtlichen Impression möchte ich den Eintrag hier beenden. Noch brennen bei mir die Adventskerzen, die erste wird wohl in einer Woche abgebrannt sein … jedes Mal, wenn ich sie anzünde, denke ich an die diesjährige schöne Weihnachtszeit zurück. Gut, wenn wir ein wenig von diesem Gefühl in den Frühling hinüberretten können!

In diesem Sinne alles Liebe von eurer Holda Stern

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