Zentangle „Sommerende“


Aus der kleinen Abkühlung der letzten Woche ist eine enorme Hitzewelle geworden. Der Sommer will noch nicht gehen und bauscht sich gewaltig auf. Er klotzt mit drückender Hitze, so ein Angeber!

Als ich dieses Zentangle in den etwas kühleren Morgenstunden gemalt habe, dachte ich sehnsüchtig an eine sanfte, kühle Brise, an schattige, englische Gärten und an das so liebenswerte, englische Ehepaar, mit dem ich nun seit Beginn 2010 befreundet bin.

Vor allem dachte ich an die ältere Dame, sie ist 85 inzwischen und eine große Blumen- und Gartenliebhaberin. So geht uns der Gesprächsstoff nie aus, wenn ich sie und ihren Mann besuche.
Als ich nun beim Zeichnen an sie dachte, fiel mir spontan das Zentanglemuster „Pepper“ ein und ich verwandelte es in eine strahlende Blüte von klassischer Schönheit. Eine „Queen“ eben, so wie ich meine Freundin hin und wieder nenne, denn irgendwie erinnert sie mich an eine Königin, an eine herzensgute „Queen“!

c Sommerende blog

 Sommerende
rote Blüte
prall gefüllte Ähren
ich sehne mich nach
Kühle

 

Zentangle-Kenner werden einige Muster unschwer wiedererkennen, ich bin allerdings immer für Variationen zu haben, sonst wird es langweilig, oder?

Unter anderem findet ihr: Pepper, Verdigogh, Sedglin, Squid, Ynix, Tipple, Fescu, Printemps (ja, auch wenn es ein Sommerende-Zentangle ist) usw. Den Rahmen habe ich oben links bewusst offen gelassen: Das blaue, luftige Printemps symbolisierte für mich den klaren, offenen Himmel, während die prallen Ähren, rechts unten, sich schwer zur Erde neigen, am Ende eines langen Sommers.

Ihr Lieben, ich wünsche euch wunderschöne, laue Sommerende-Abende!

Eure Holda Stern

 

 

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Von Regen und Rosen im Juni und Zentangle


Ich ging im Garten so für mich hin

und schnupperte an Rosen,

so stand mir der Sinn,

als da der Regen troff hinab,

und ich mich schnell ins Haus begab:

Die Arme voller Rosen.

b Rosen im Juni blog
Rosen im Juni

 

Flugs trug ich die Damen ins trockene Haus

und Rosenduft durchwehte das Zimmer,

so taten sie das immer,

als da ich schauend ihre Pracht

von ihnen ein Bildnis ich gemacht:

Zentangle und Rosen!

b Zentangle und Rosen blog
Zentangle und Rosen

 

Ihr Lieben, was soll die Gärtner- und Poetin auch sonst tun, bei solch einem Apriljuniwetter?  Ihr dürft jetzt ruhig mal lächeln 🙂

Liebe Grüße, alles Liebe und Sonne, Sonne im Herzen, eure Holda Stern

 

 

Wenn die Natur tanglet …


… dann schaut das so aus:

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Wenn ich es probiere, dann schaut es so aus:

 

Im ersten Zentangle habe ich die Muster Purk und Vega geübt, sie erinnerten mich spontan an Weihnachten …

Im zweiten Zentangle galt es die bisher gelernten Muster in Variationen zu malen.
Beide Zentangles haben mich mindestens zwei Stunden beschäftigt. Im Übungsbuch wird von einer halben Stunde pro Tag gesprochen. Ich weiß nicht wie ich das schaffen soll, solche Musterbilder so schnell und detailliert zu malen. Aus dem 6 Wochen Kurs wird wohl ein paar Monate Kurs werden. Auch gut. Ich gehe es ruhig und (bed)achtsam an. Zwischendurch habe ich ja auch noch anderes Handwerkliches zu tun 🙂

Liebe Grüße aus dem sonnigen Saarland, eure Holda Stern

 

 

 

 

 

 

Zentanglen …


… ist mein neuestes Hobby. Vor kurzem entdeckt und gleich liebgewonnen. Im Herbst hatte ich mir ein Lehrbuch angeschafft, weil ich ja nie eine Sache nur halb mache  🙂

Einige Zentangles wurden geboren … aber dann

brachte zunächst ein selbstgestrickter Laceschal eine Unterbrechung, dann die Faltkrippe in der Adventszeit, dann war Weihnachten angesagt. Jetzt habe ich wieder losgelegt und freue mich auf die halbstündige Übungszeit (fast) täglich.

Zentangles habe die wunderbare Eigenschaft zu beruhigen, zu entspannen, die Sinne zu schärfen. Sie wirken erholsam und schenken, einfach so, schöne Gefühle, weil man ja nichts , naja, fast nichts falsch machen kann. Man braucht nur ein kleines Stück Papier, einen Stift und schon kann es losgehen. Ein kleines Beispiel habe ich euch hier eingesetzt.

Vielleicht zentanglet jemand von euch ebenfalls? Oder ihr bekommt Lust dazu?

Im Übrigen habe ich früher schon, so vor fünfunddreißig Jahren, unter der Schulbank, klammheimlich ge-zentanglet, ach was, das hieß damals noch gar nicht so. Die Bezeichnung „Zentanglen“ klingt aber doch schick, oder?  🙂

12 Januar 2016

 

 

Liebe Grüße, eure Holda Stern